Die Holzverarbeitung

Bruno

Zweifellos produziert der Baum das beste Material, das der Mensch je verwendet hat. Die Einsatzmöglichkeiten von Holz scheinen endlos: Werkzeuge, Rüstungen, Schiffbau, Wohnen, Möbel, Dekoration, Küferei, Korkstopfen, Kunst, zur Papierherstellung, aber auch zum Heizen. Der Baum wird auch als Nahrung (dank seiner Früchte oder Blütenstände), für seinen Saft (Harz und Gummi), für seine ökologischen Funktionen (Windschutz, Entwässerung von Sümpfen, Erosionsbekämpfung, Erhaltung der Biodiversität, Bindung von Kohlendioxid) verwendet. Aber auch und vor allem für das Vergnügen an seiner Genehmigung. So sehr, dass man sich fragt, wie der Mensch ohne ihn auskommen würde? Hätten wir diese Entwicklung ohne Holz erlebt? Die Menschheit schuldet ihm viel und es ist immer mit großem Respekt, dass ich über einen Baum nachdenke oder ein Stück Massivholz arbeite.

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Holzschlag

Ein Forstbetrieb

Die Wachstumsgeschwindigkeit eines Baumes ist in forstwirtschaftlichen Betrieben ein wichtiger Faktor. Wenn ein Baum zu früh gefällt wird, dann hat er nicht genügend Zeit gehabt, all sein Potenzial zu entwickeln: Die Stämme sind zu klein und der Anteil an Splintholz zu groß. Wird der Baum zu spät gefällt, dann hat er schon mehrere Jahre mit verlangsamtem Wachstum verbracht, also „unproduktive“ Jahre. Es ist also nicht notwendig so lange zu warten, bis ein Baum seine maximale Größe erreicht hat.

Drei verschiedene Holzschlagmethoden sind gebräuchlich :

  • Langholzernte : die Bäume werden gefällt und an Ort und Stelle entastet und von der Baumkrone befreit. Die Stämme werden dann ins Lager gebracht, zersägt und anschließend mit LKWs ins Sägewerk gefahren.
  • Ganzbaumernte : die Bäume werden gefällt und direkt ins Lager gebracht. Dort werden sie entastet und zersägt.

Zuschneiden eines Baumstammes in einem mobilen Sägewerk
  • Kurzholzernte : die Bäume werden gefällt und vor Ort entastet und zersägt.

Die Forstwirtschaft hat negative Einflüsse auf die Umwelt: Rodung, Störungen der Flora und Fauna, Veränderungen der Bodenstruktur, Erosion, Änderungen von Wasserläufen. Aber durchaus auch positive Einflüsse: Entfernung von beschädigten oder kranken Bäumen, mehr Platz für jüngere Bäume, im Wald zurückgelassene nicht vermarktbare Abfälle bieten Lebensraum für einen Teil der Fauna, Nutzung von Holz, welches sonst verwittern würde.
Die neuen Nutzungstechniken gehen respektvoller mit dem Wald um und der Boden wird weniger stark in Mitleidenschaft gezogen.

Zuschneiden

Die Baumstämme werden zum Sägewerk gebracht, wo sie je nach Nachfrage, benötigtes Werkzeug (je nach Baumart unterschiedlich) und nach verschiedenen Methoden zugeschnitten werden. Die Lagerung in Form von Dielen beschleunigt die Trocknung, allerdings wird dafür mehr Platz benötigt. Die Technik des Zuschneidens hat erhebliche Auswirkungen auf die Stabilität des Holzes und die Menge an Abfällen.

In Brettern aus Tangentialschnitten(Seitenbretter) verlaufen die Jahrringe hauptsächlich parallel zur Breite des Brettes. Diese Bretter sind während des Trocknens anfälliger für Verformungen als Brettern aus Radialschnitten. In Brettern aus Radialschnitten (Mittel- und Kernbretter) liegen die Jahrringe hauptsächlich quer zur Breite des Brettes. Dies sind erstklassige Bretter.

Trocknung und Schwindmaß

Wenn die Bretter zugeschnitten worden sind, werden sie, durch Leisten von ca. 20 bis 25 mm in 50 cm Abstand voneinander getrennt, übereinander gestapelt. Diese Anordnung erleichtert die Luftzirkulation zwischen den einzelnen Brettern. Die Bretter werden, vor Sonne und Regen geschützt, draußen gelagert.

Das Trocknen der Bretter braucht seine Zeit. Um einen vernünftigen Feuchtigkeitsgehalt zu erreichen, welcher unter 20% liegt, rechnet man mit einer Lagerungszeit von einem Jahr pro 25 mm Dicke bei Laubholz, zweimal weniger bei Nadelholz. Je dicker die Bretter sind, desto länger dauert die Trocknung.

Holz, welches auf natürliche Weise getrocknet wurde, wird nur schwerlich einen Feuchtigkeitsgehalt von weniger als 20% erreichen. Bei Holz für Schreinerarbeiten für den Innenbereich benötigt man Holz mit einem Feuchtigkeitsgehalt von 8 bis 10%. Dazu werden Trockenkammern verwendet, die viel Energie verbrauchen. Für den Außeneinsatz, so wie bei Terrassendielen, ist natürliche Trocknung ausreichend und sogar w[...]

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